Über uns

Über uns

Die Tradition der öffentlichen Bibliothek Niesky reicht bis in das Jahr 1945 zurück. Sie wurde als Volksbücherei gegründet und hat bis heute ihren überregionalen Charakter bewahrt.

Die Bibliothek war zunächst in zwei Räumen der Muskauer Straße, des heutigen Standesamtes untergebracht und fand ab dem Jahre 1988 in den Räumlichkeiten der Mühlenhaupt-Villa, Horkaer Straße, ihre Heimstatt.

Am 01.01.1993 übergab das Landratsamt die Bibliothek in die Trägerschaft Stadt Niesky.

Der Sitz der Stadtbibliothek Niesky ist seit 1999 in dem historischen Gebäude des „Alten Pädagogiums“. Auf 3 Etagen und 600 m² präsentiert sie sich mitten im Stadtzentrum modern und funktional ausgestattet und bietet beste Bedingungen für alle Altersgruppen.

Besucherinnen und Besucher finden einen aktuellen und zeitgemäßen Bestand von 35.000 Medien zu unterschiedlichsten Themen - von aktuellen Bestsellern und Zeitschriften bis zu CDs und Hörbüchern, DVDs, CD-ROMs und Spielen.

Wir sehen unsere Aufgabe nicht nur im Ausleihen von Büchern und anderen Medien. Darüber hinaus stellen wir viele Service-Leistungen zur Verfügung: Kostenfreie Internetnutzung, Online-Ausleihe digitaler Medien, Recherchen, Fernleihservice, Führungen, Veranstaltungen, Ausstellungen und vieles mehr. Wir stehen allen Besucherinnen und Besuchern als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung und verstehen uns als modernes Dienstleistungs- und Kommunikationszentrum, als Bildungseinrichtung, Lernort und Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Niesky und Umgebung.

SBN über uns

Kleine Chronik zur Bibliothek

1945

Gründung der Volksbücherei und Beginn der Ausleihtätigkeit in den Kellerräumen des Rathauses, Muskauer Straße 22

1949

Umzug in erste Etage des Gebäudes

1965

Umstellung auf Freihandausleihe (18.200 Medien)

1968

Funktionserweiterung und Umbenennung in Stadt- und Kreisbibliothek, Aufbau von Gemeindebibliotheken

1982

Die Stadt- und Kreisbibliothek verfügt über 44.450 Medien und wird durch die Staatliche Bauaufsicht wegen zu hoher Bodenbelastung des Ausleihraumes geschlossen. (Durchbruchgefahr)

1983

Für den Provisorischen Ausleihbetrieb mit einem Teilbestand werden zwei Räume in den Räumen Karl-Marx-Straße 15 (heute Horkaer Straße) bereitgestellt.

1987

Aufnahme von Musikkassetten in den Bestand

1988

Vollständiger Umzug in die Karl-Marx-Straße

1990

Rückübertragungsanspruch für das Grundstück Horkaer Straße 15 durch die Alteigentümer

1991

Erweiterung des Angebots um CDs

1991

Durch Fördermittel ist zusammen mit dem Landkreis Görlitz die Anschaffung einer Fahrbibliothek möglich.

1993

Am 01.01.1993 wird die Stadtbibliothek von der Stadt Niesky übernommen, die Kreisbibliothek mit Fahrbibliothek übernimmt der Landkreis Niesky.

1995

Beginn der Planungsphase für die neue Stadtbibliothek am Zinzendorfplatz

1996

Baubeginn im September

1999

08.03.1999: Eröffnung der Stadtbibliothek mit integrierter Kinderbibliothek am Zinzendorfplatz

1999

Gründung des „Freundeskreises für Literatur". Dieser unterstützt die Stadtbibliothek bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen.

2001

Februar: Internetanschluss und Schaffung von 3 Arbeitsplätzen für Benutzer

2004

19.07.2004: elektronische Ausleihe

2005

01.06.2005: Einbindung in den Verbund der sächsischen öffentlichen Bibliotheken – SachsenOPAC

2006

01.01.2006: Erweiterung der Öffnungsstunden von 22 auf 25 Stunden

2006

Erweiterung des Angebots um DVDs

2010

01.03.2010: Erweiterung der Öffnungsstunden von 25 auf 30 Stunden

2012

November: Einbindung in den Verbund Onleihe Oberlausitz – Online-Ausleihe digitaler Medien zum Ausleihen über das Internet

2012

Dezember: Erstellung eines Internetportals (dieses) zur Verbesserung des digitalen Kundenservice

Die Geschichte des Gebäudes

Das „Alte Pädagogium“ wurde als erstes repräsentative Gemeinhaus der neu gegründeten Brüdergemeinesiedlung Niesky erbaut.

Der Architekt Siegmund August von Gersdorf prägte mit diesem Bau den typischen barocken Stil für zukünftige Gemeinhäuser der Brüdergemeine.

Im Juli 1745 wurde der Grundstein für das ursprünglich als Wohnhaus für ledige Brüder gedachte Gebäude gelegt. Schon Ende Dezember desselben Jahres konnten die unteren Räume bezogen werden.
Bis zur Errichtung eines Bet- und Gemeinsaales wurde der Chorsaal im 1.Obergeschoss auch für Gottesdienste und Versammlungen der ganzen Gemeine genutzt.

Mit Verlegung der Internatsschulen der Brüdergemeine nach Niesky erhielt das Haus seine neue Bestimmung. Zunächst zogen im September 1751 vorübergehend die Schüler der Unitäts-Knabenanstalt in die Räume.

Seit 1760 belegte das Pädagogium als weiterführende Schule das Gebäude.

Nach Fertigstellung des benachbarten neuen Pädagogiumsgebäudes im Jahre 1865 (1945 zerstört) befanden sich im „Alten Pädagogium“ Wohnungen für Angestellte der Schulen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Objekt anderen Verwaltungseinrichtungen zugeordnet, unter anderem fanden hier die Jugendzahnstation sowie die Kreisdirektion der Staatlichen Versicherung ihren Sitz.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in den Jahren 1997/98 hat sich ab März 1999 die Stadtbibliothek Niesky im Gebäude etabliert.

Öffnungszeiten

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

10 - 18 Uhr
10 - 18 Uhr
10 - 18 Uhr
geschlossen
10 - 16 Uhr

Kontakt

Stadtbibliothek Niesky
Zinzendorfplatz 10
Niesky 02906

Tel.: 03588 / 209854
Fax.: 03588 / 209856

http://bibliothek.niesky.de
mail: stadtbibliothek (at) niesky.de